Forschungs- und Aufgabenbereiche
Weiterentwicklung und Koordinierung des Forschungsschwerpunktes der KGParl »Parlamente und Parlamentarismus in Europa« (zusammen mit Prof. Dr. Andreas Schulz) [info]
Koordination einer Tagungsserie »Parlamentarische Kulturen in Europa«; Vorbereitung der ersten Tagung im November 2010: »Das Parlament als Kommunikationsraum« [info]
Monographie »Gewalt und Parlament in Europa – Schutz eines › heiligen Ortes ‹. Eine international vergleichende Studie zur › Parlamentarischen Polizeigewalt ‹ « [info]
Ausgewählte Veröffentlichungen
I. Monographien und Herausgeberschaften
Karl Griewank (1900–1953) – ein deutscher Historiker im »Zeitalter der Extreme« (= Pallas Athene; 23), Stuttgart 2007 [gekürzte Version von Phil. Diss. Jena 2004]
(zusammen mit Steffen Kaudelka und Matthias Steinbach) (Hrsg.): Historisches Denken und gesellschaftlicher Wandel. Studien zur Geschichtswissenschaft zwischen Kaiserreich und deutscher Zweistaatlichkeit, Berlin 2004.
(zusammen mit Uwe Hoßfeld und Heinz Mestrup) (Hrsg.): Hochschule im Sozialismus. Studien zur Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (1945-1990), Köln/Weimar/Wien 2007
(Hrsg. Senatskommission zur Aufarbeitung der Jenaer Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert): Traditionen – Brüche – Wandlungen. Die Universität Jena 1850-1995, Köln/Weimar/Wien 2009
(zusammen mit Robert Gramsch) (Hrsg.): Engagement und Ernüchterung. Jenaer Studenten 1988 bis 1995, Jena 2009
II. Aufsätze
Vom Strumpfwirkermeister zum Unternehmer. Christian Zimmermann und seine Bedeutung für die Stadt Apolda, in: Hans-Werner Hahn/Werner Greiling/Klaus Ries (Hrsg.), Bürgertum in Thüringen. Lebenswelt und Lebenswege im frühen 19. Jahrhundert, Rudolstadt/Jena 2001, S. 253–280
Karl Griewank – ein bürgerlicher Historiker?, in: Tobias Kaiser/Steffen Kaudelka/ Matthias Steinbach (Hrsg.): Historisches Denken und gesellschaftlicher Wandel. Studien zur Geschichtswissenschaft zwischen Kaiserreich und deutscher Zweistaatlichkeit, Berlin 2004, S. 13–51
»Sowjetisierung«, »Reform« und Konflikt. Zur Geschichte der Universität Jena von der Wiedereröffnung 1945 bis zur sogenannten »Dritten Hochschulreform« 1968, in: ZVThG 58 (2004), S. 161–186
(zusammen mit Rüdiger Stutz und Uwe Hoßfeld): Modell- oder Sündenfall? Die Universität Jena und die »Dritte Hochschulreform«, in: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 8 (2005), S. 45–69
Universitätskrise und Hochschulreform. Konflikte an der Universität Jena um 1950, in: Uwe Hoßfeld/Tobias Kaiser/Heinz Mestrup (Hrsg.): Hochschule im Sozialismus. Studien zur Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (1945–1990), Köln/Weimar/Wien 2007, Bd. 1, S. 152–171
(zusammen mit Rüdiger Stutz und Uwe Hoßfeld): Von der »Universitas litterarum« zum »Kombinat der Wissenschaft« – Jena als Experimentierfeld der sogenannten »Dritten Hochschulreform« 1968/1969, in: ebd., Bd. 1, S. 288–319
(zusammen mit Hans-Werner Hahn): Die Arbeitsgruppe zur Geschichte der bürgerlichen Parteien 1962–1990 – ein geisteswissenschaftliches Großprojekt, in: ebd., Bd. 2, S. 1686–1714
Archiv, Forschung, Bildung. 15 Jahre Thüringer Archiv für Zeitgeschichte »Matthias Domaschk«, in: Deutschland-Archiv 40 (2007), Heft 3, S. 527–529
»Die Universität Jena kann Karl Marx als einen der ihrigen bezeichnen.« Die Ikone der Arbeiterbewegung in der Jenaer akademischen Erinnerungskultur nach 1945, in: Jürgen John/Justus H. Ulbricht (Hrsg.): Jena – ein nationaler Erinnerungsort?, Köln/Weimar/Wien 2007, S. 323–339
Universitätsgeschichte und Totalitarismustheorien. Eine Diskussionsanregung, in: Monika Gibas/Rüdiger Stutz/Justus H. Ulbricht (Hrsg.): Couragierte Wissenschaft. Eine Festschrift für Jürgen John zum 65. Geburtstag, Jena 2007, S. 231–245
(zusammen mit Katharina Lenski): Universitätsgeschichtliche Forschung und archivische Vielfalt – mit einem besonderen Blick auf die Überlieferung des MfS, in: Wolfgang Müller (Red.): Dokumentationsziele und Aspekte der Bewertung in Hochschularchiven und Archiven wissenschaftlicher Institutionen (= Universitätsreden der Universität des Saarlandes; 73), Saarbrücken 2007, S. 221–237
Säuberung, Verdrängung, Alltagsarbeit. Macht und Kommunikationsstrukturen in der »sozialistischen Universität«. Zur Hochschulorganisation in der SBZ und frühen DDR, in: Stefan Haas/Mark Hengerer (Hrsg.): Im Schatten der Macht. Kommunikationskulturen in Politik und Verwaltung 1600-1950, Frankfurt am Main 2008, S. 279–298
Die konfliktreiche Transformation einer Traditionsuniversität. Die Friedrich-Schiller-Universität 1945–1968/69 auf dem Weg zu einer »sozialistischen Hochschule«, in: Traditionen – Brüche – Wandlungen. Die Universität Jena 1850–1995, hrsg. von der Senatskommission zur Aufarbeitung der Jenaer Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 588–699
Jenas Studierende im Umbruch von 1989/90 und danach. Zur Bedeutung der Studentengeschichte für die Universitätsgeschichte, oder: Was soll das Ganze?, in: Robert Gramsch/Tobias Kaiser (Hrsg.): Engagement und Ernüchterung. Jenaer Studenten 1988 bis 1995, Jena 2009, S. 35–46
Staat und Wissenschaft in der DDR. Zu den Organisationsformen von Forschung und Wissenschaft in einer modernen Diktatur, in: Axel C. Hüntelmann/Michael C. Schneider (Hrsg.): Jenseits von Humboldt. Wissenschaft im Staat 1850–1990 (= Berliner Beiträge zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte; 13), Frankfurt a.M. u.a. 2010, S. 287–300
Hochschule im Sozialismus – die so genannte »Dritte Hochschulreform« (1968) in der DDR, in: Helmut G. Walther (Hrsg.): Wendepunkte in viereinhalb Jahrhunderten Jenaer Universitätsgeschichte (= LichtGedanken. Texte zum Jenaer Universitätsjubiläum; 6), Jena 2010, S. 139–158
Von den Schwierigkeiten des wissenschaftlichen Dialogs. Gedanken zur NS-»Euthanasie«, über die Ibrahim-Diskussion, ein merkwürdiges Buch und die Landesärztekammer Thüringen, in: Zeitschrift für Thüringische Geschichte 64 (2010), S. 415–422
Planungseuphorie und Hochschulreform in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz, in: Michael Grüttner u.a. (Hrsg.): Gebrochene Wissenschaftskulturen. Universität und Politik im 20. Jahrhundert, Göttingen 2010, S. 247–260

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