KOMMISSION FÜR GESCHICHTE DES PARLAMENTARISMUS UND DER POLITISCHEN PARTEIEN E.V.
SCHIFFBAUERDAMM 17 · 10117 BERLIN · TEL. 030 / 227 925-72 · INFO@KGPARL.DE
Samstag, 3. Mai 2008 KGParl Logo

Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien

Schiffbauerdamm 17 · 10117 Berlin
Telefon 030/227-92572
Fax 030/227-92574

http://www.kgparl.de

Mitgliederversammlung der Parlamentarismus-Kommission:
Forschungsvorhaben – Organisatorisches

Auf ihrer 110. Mitgliederversammlung am 3. Mai 2008 hat die Parlamentarimus-Kommission die Fortentwicklung ihrer Forschungsschwerpunkte beschlossen. Im Projektbereich »Parlamente und Parlamentarismus in Europa« plant die Kommission eine Sequenz von drei internationalen Konferenzen zum Thema »Vergleich parlamentarischer Kulturen in Europa«. Neben Westeuropa und Deutschland sollen vor allem die ostmitteleuropäischen Staaten Beachtung finden. Anfang 2010 wird zunächst die Zwischenkriegszeit Thema einer Tagung sein, auf den Folgekonferenzen dann das 19. Jahrhundert und die Entwicklung nach dem Ende der west-östlichen Blockkonfrontation 1989–2000.

Neben den verfassungsrechtlichen und institutionellen Voraussetzungen der nationalen Parlamentarismen sollen vor allem der »Normalbetrieb«, der parlamentarische Alltag und die öffentliche Selbstdarstellung der Parlamente und Parlamentarier Gegenstand des Vergleichs sein. Bei der Vorbereitung der Tagungen erhofft sich die Kommission Anregungen aus dem Kreis der internationalen Parlamentarismusforschung. Interessenten werden gebeten, ihre Vorschläge der Geschäftsstelle der KGParl (info@kgparl.de) zu übermitteln.

Die KGParl plant ferner eine Neuausrichtung ihres »klassischen« Editionsbereiches. In Zukunft sollen verstärkt thematische Querschnittseditionen zur parlamentarischen Beratung und Gesetzgebung in gesellschaftlichen Schlüsselbereichen initiiert werden.

Frau Dr. Hélène Miard-Delacroix, geb. 1959,  Universitätsprofessorin für Etudes germaniques an der Ecole Normale Supérieure (Lettres et Siences humaines) in Lyon, wurde zum neuen Mitglied der Kommission gewählt.

 

 


zurueckdrucken